Programm

Donnerstag, 7. April 2011

11.00 Uhr

Eröffnung der Tagung und Moderation:

Dr. Siegfried Haller,
Leiter des Jugendamtes Leipzig

11.15 Uhr

Steigender Problemdruck = Steigende Fallzahlen der HzE?
Auf der Suche nach Ursachen und nach Ideen, dies zu verändern...

  • Was hat sich gesamtgesellschaftlich verändert?
  • Welche (veränderten) Problemlagen gibt es aktuell in den Familien?
  • Vor welchen (neuen) Anforderungen stehen die Fachkräfte heute?
  • Welche Antworten hat die Kinder- und Jugendhilfe auf veränderte familiäre Problemlagen im Hinblick auf die Steuerung der Hilfen zur Erziehung?

Dr. Maria Kurz-Adam,
Leiterin des Jugendamtes München

12.00 Uhr

Wer steuert die Hilfen zur Erziehung? Erfahrungen und Befunde aus 10 Jahren IKO-Netz

Prof. Dr. Christian Schrapper,
Erziehungswissenschaftler, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Universität Koblenz-Landau

12.45 Uhr

Nachfragen und Diskussion im Plenum

13.00 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Das "Bugwellen-Problem" des ASD - Wie kann die Prozesssteuerung der Hilfen zur Erziehung im Jugendamt verbessert werden?

Benjamin Landes,
Geschäftsführer der ISS Beratungs- und Entwicklungs-GmbH, Frankfurt am Main

Nachfragen und Diskussion im Plenum

14.45 Uhr

Kurzvorstellung der inhaltlichen Schwerpunkte der kommunalen Fachkonzepte im Plenum, die anschließend in Arbeitsgruppen vertieft und diskutiert werden

15.30 Uhr

Kaffeepause

16.00 Uhr

Weiterarbeit in Arbeitsgruppen

Steuerung der Hilfen zur Erziehung in Düsseldorf, im Landkreis Euskirchen, im Landkreis Nordfriesland, in Berlin und Karlsruhe vor dem Hintergrund der aktuellen (gesellschaftlichen) Anforderungen und familiären Problemlagen:

Kurzvorstellung kommunaler Fachkonzepte mit anschließender Diskussion und Erfahrungsaustausch

AG 1:

Johannes Horn,
Leiter des Jugendamtes Düsseldorf

AG 2:

Erdmann Bierdel,
Leiter des Jugendamts Landkreis Euskirchen

Benedikt Hörter,
ASD-Leiter, Landkreis Euskirchen

AG 3:

Birgit Stephan,
Leiterin des Jugendamtes Landkreis Nordfriesland, Husum

AG 4:

Heike Rosenfeld,
Qualitätsmanagerin im Jugendamt des Stadtbezirks Steglitz-Zehlendorf, Berlin

AG 5:

Reinhard Niederbühl,
ASD-Leiter, Jugendamt Karlsruhe

18.00 Uhr

Ende des ersten Arbeitstages

 

Freitag, 8. April 2011

09.00 Uhr

Fortsetzung der Tagung im Plenum

Das Zusammenspiel von öffentlichen und freien Trägern im Bereich der Hilfen zur Erziehung - Indikatoren für ein gelingendes Zusammenwirken

  • Die Rolle des Jugendamtes als Steuerungsbehörde im Prozess der Hilfen zur Erziehung

    Norbert Schweers,
    Leiter des Jugendamtes Potsdam
     

  • Die Rolle der freien Träger als Leistungserbringer der Hilfen zur Erziehung

    Peter Neufarth,
    Prokurist, Projekt Petra GmbH & Co. KG, Schlüchtern

Nachfragen und Diskussion

10.30 Uhr

Pause

10.45 Uhr

Weiterarbeit und Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen

AG 1:

Wie können die HzE durch sozialraumorientierte präventive Angebote entlastet werden?

Input und Moderation:
Norbert Schweers
,
Leiter des Jugendamtes Potsdam

AG 2:

Welchen Einfluss nehmen Handlungsstrategien im Kinderschutz auf die Steuerung der HzE?

Input und Moderation:
Anna Pohl
,
Leiterin des Jugendamtes Münster

AG 3:

Wie kann die Umsetzung des § 35a SGB VIII in der Praxis gut gesteuert werden?

Input und Moderation:
Dr. Martin Binser
,
Sachgebietsleitung Psychologischer Fachdienst für Eingliederungshilfen, Jugendamt München

AG 4:

Kostentransparenz in den Hilfen zur Erziehung – Ein Praxisbeispiel

Input und Moderation:
Petra-Daniela Hörner
,
Leiterin der Abteilung Förderung freier Träger und Entgeltfinanzierung, Jugendamt Stuttgart

AG 5:

Wie ist es denn nun wirklich? Die ASD-Fachkraft als Herr des Verfahrens?

Input und Moderation:
Erdmann Bierdel,
Leiter des Jugendamtes Landkreis Euskirchen

Benedikt Hörter,
ASD-Leiter, Landkreis Euskirchen

12.15 Uhr

Mittagspause

12.45 Uhr

Nachdenkliches zum Schluss:

Warum wir tun, was wir tun - Was kann, was soll Jugendhilfe?

Dr. Siegfried Haller,
Leiter des Jugendamtes Leipzig

13.30 Uhr

Ende der Fachtagung

 
 

Praktische Hinweise

Veranstalter:

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe
in der Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15, 10969 Berlin
Telefon: 030/39001-136
Fax: 030/39001-146
E-Mail:
Internet: www.fachtagungen-jugendhilfe.de

Tagungsort:

Mendelsohnbau Berlin - Haus der IG Metall
Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin

Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 31. März 2011 an. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie zeitnah nach Ihrer Anmeldung. Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 31.03.2011 ist die volle Gebühr gültig; die Tagungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt.

Kosten:

Die Tagungsgebühr beträgt 110 Euro.
Bitte überweisen Sie diesen Betrag nach Erhalt der Rechnung/Bestätigung auf das angegebene Konto. Getränke und Verpflegung in den Pausen sind frei.

Übernachtung:

Für die Übernachtung bieten wir hier eine Auswahl von Hotels in der Nähe des Tagungsortes:

* Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Linie 6, die zum Tagungsort führt.

Die Preisangaben sind eine Orientierung, in der Regel gibt es Tagesraten und die Zimmerpreise können sich täglich ändern. Sie können auch bei der Berliner Tourismus-Marketing-Agentur (www.btm.de) sowie unter www.hrs.com buchen.

 

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Ab Hauptbahnhof:
Mit dem Bus M41 bis Hallesches Tor oder mit der S-Bahn bis Bhf. Friedrichstraße, U-Bahnlinie 6 bis Hallesches Tor.

Ab Ostbahnhof:
Bus 248 Richtung Breitenbachplatz bis Zossener Brücke.

Ab Flughafen Tegel:
Bus 128 Richtung Osloer Str. bis U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz, U-Bahnlinie U6 Richtung Alt-Mariendorf bis Hallesches Tor.
Oder: Expressbus TXL Richtung Alexanderplatz bis Hauptbahnhof, weiter wie oben.

Ab Flughafen Schönefeld:
Bus SXF 1 bis S-Bahnhof Südkreuz, Bus 248 Richtung Ostbahnhof bis Zossener Brücke.
Oder: Regionalbahn RE 7 bis Alexanderplatz, Bus 248 Richtung Breitenbachplatz bis Zossener Brücke.